Im Skandal um manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor hat die Welt-Anti-Doping-Agentur eine Vierjahressprerre gegen Russland verhängt. Die sportpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Britta Dassler, erklärt dazu:

„Ich begrüße die Entscheidung der WADA für einen sauberen Sport. Die Rusada hat die Regeln grob missachtet. Wir müssen deshalb klare Konsequenzen ziehen, wenn die russischen Behörden die Vorgaben nicht erfüllen. Für die Glaubwürdigkeit der WADA ist diese Sperre der einzig logische Schritt. Es ist nicht im Sinne eines fairen Wettkampfs mit- und untereinander, wenn Daten zu positiven Dopingtest gefälscht oder gelöscht werden. Russland nach den Winterspielen 2018 auch weiterhin zu sperren, sehe ich als Schritt in die richtige Richtung. Wenn sich Russland nicht an die Regeln hält, muss Russland eben mit den Konsequenzen leben.“