Special Olympic World Games 2023 – Berlin und Deutschland auf einem guten Weg

Im Nachgang der heutigen 41. Sitzung des Sportausschusses des Bundestages zum Stand der Vorbereitungen der Special Olympic World Games 2023 äußerte sich Britta Dassler, sportpolitische Sprecherin und Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion, wie folgt:

„Die in 170 Ländern vertretenen nationalen Special Olympics Organisationen leisten einen einzigartigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung. Ich freue  mich umso mehr darauf, da wir von der FDP-Bundestagsfraktion mit einem Antrag den Stein für eine Bewerbung Deutschlands ins Rollen gebracht haben. Es ist unsere aller Aufgabe, zum Gelingen der Spiele beizutragen und nachhaltig Inklusion zu leben. Die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap dürfen dabei nicht nur im Kontext (inter)nationaler Großereignisse stehen, sondern verdienen täglich die Aufmerksamkeit der Politik und Gesellschaft. Ich hoffe, dass die Bundesregierung den inklusiven Gedanken auch bei der Auflegung eines neuen Goldenen Plans berücksichtigt, denkt und umsetzt.“

Die Abgeordneten befassten sich intensiv mit jener internationalen Sportgroßveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung, die im Jahr 2023 in Berlin ausgetragen wird.

Als Sachverständige dieser nicht öffentlichen Anhörung waren geladen:

  • Frau Christiane Krajewski (Präsidentin, Special Olympics Deutschland (SOD))
  • Herr Sven Albrecht (Geschäftsführer, Special Olympics Deutschland)
  • Herr Timothy Shriver (Präsident, Special Olympics International (SOI))
  • Frau Mary Davis (Geschäftsführerin, Special Olympics International)
  • Herr Nyasha Derera (Athletenvertreter, Special Olympics International)

Im Zusammenhang der Austragung der Special Olympic World Games 2023 berichteten Frau Krajewski und Herr Albrecht über den Stand der Vorbereitungen für die Weltspiele und die gesellschaftlichen Chancen, welche das Sportevent für Menschen mit geistiger Behinderung mit sich bringt. Ziel von SOD ist es, den Sportlern eine internationale Bühne zu schaffen, auf ihre (Sport-)Bedürfnisse aufmerksam zu machen und den inklusiven Gedanken in die deutsche Gesellschaft zu tragen.

Timothy Shriver, Neffe des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, erläuterte, warum Berlin den Zuschlag bekommen hat.  Er schätzt besonders den hohen Stellenwert, den die Special Olympic World Games durch die internationale Ausrichtung für Inklusion, Miteinander, Sport und Gesellschaft mit sich bringen. Im Verlauf der Sitzung stellte er ausdrücklich dar, dass er sich sehr freut, in vier Jahren erneut nach Berlin zu kommen, um die Weltspiele zu eröffnen.