Britta Dassler: Regierung verschließt die Augen vor dem Sanierungsbedarf von Sportstätten

Der Sanierungsbedarf von Sportstätten in Deutschland wird vom Deutschen Olympischen Sportbund, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund auf rund 31 Mrd. Euro geschätzt (https://www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/sanierungsstau-bei-sportstaetten-auf-31-mrd-euro-geschaetzt/). Die Bundesregierung sieht darin aber keine belastbaren Kenntnisse über den Zustand von Sportstätten in Deutschland, wie aus der Antwort der Bundesregierung  (Drs. 19/4421) auf eine schriftliche Frage der sportpolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Britta Dassler, hervorgeht.

Dazu erklärt Frau Dassler:

„Die Bundesregierung verschließt die Augen vor dem riesigen Sanierungsbedarf von Sportstätten. Es gibt nur Schätzungen, aber keine belastbaren Zahlen. Bund und Länder müssen wieder einen gemeinsamen Sportstättenentwicklungsplan erheben.

Wir erwarten von unseren Schulkindern, aber auch den Sportlerinnen und Sportlern Höchstleistungen und wollen erfolgreich sein. Dafür braucht es taugliche Trainingsstätten in der Breite. Die kommunalen Sportstätten verfallen immer mehr, weil der Bund ihnen immer mehr Aufgaben und Ausgaben aufhalst. Das müssen wir ändern, sonst verbaut der Bund den Kommunen die Chance, intakte Sportstätten zu entwickeln.“

2018-10-01T10:17:36+00:0001. Oktober 2018|Pressemitteilung|