Die Welt-Anti-Doping-Agentur entschied am Dienstag, auf eine erneute Suspendierung Russlands zu verzichten, obwohl die russische Anti-Doping-Behörde (Rusada) die Frist zum Zugriff auf Daten aus dem Moskauer Dopingkontrolllabor verpasst hatte. Dazu erklärt die sportpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Britta Dassler:

„Die Entscheidung, im September 2018 die russischen Athletinnen und Athleten nicht zu suspendieren, war bereits falsch. Wir müssen klare Konsequenzen ziehen, wenn die russischen Behörden die Vorgaben nicht erfüllen. Die Rusada hat die Regeln grob missachtet. Auf Sanktionen zu verzichten ist ein Schlag ins Gesicht derer, die sich für sauberen Hochleistungssport und Fair-Play einsetzten. Für die Glaubwürdigkeit sowohl des internationalen Sports als auch der WADA ist es ein großer Schritt zurück.“