Berlin.

„Viele Menschen sind zwingend auf Reha-Sport angewiesen. Reha-Sport-Einrichtungen müssen deshalb schnellstmöglich wieder eröffnet werden können“, so Jens Beeck, teilhabepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Im Zuge der Corona-Krise wurden weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen. Dies führte unter anderem dazu, dass viele Menschen mit und ohne Behinderungen nur noch sehr eingeschränkten Zugang zu Leistungen der medizinischen Rehabilitation haben.

„Aus Sicht der Freien Demokraten sollte es keine pauschalen Schließungen mehr geben. Vielmehr sollte die Grundlage für die Öffnung ein wirksames Hygienekonzept sein, denn im Reha-Sport ist die Zusammenarbeit von Patient und Therapeut essentiell. Reha-Sport kann auch nicht um Monate verschoben werden, geht es doch bei der Rehabilitation darum zeitnah körperliche Funktionsdefizite zu korrigieren, um den Bewegungsapparat vollständig wieder herzustellen. so Britta Dassler, sportpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Bundestag.

Beeck ergänzt: „Insbesondere Menschen mit Behinderungen sind von den Schließungen massiv betroffen. Die Wiedereröffnung von Einrichtungen des Rehabilitationssportes ist eine wichtige Voraussetzung dafür, ihnen wieder echte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.“