Fortschritte der Menschenrechtssituation in Katar

Erhebliche Fortschritte der Menschenrechtssituation in Katar sind anzuerkennen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Dazu erklärt sportpolitische Sprecherin Britta Dassler:

„Bei der Vergabe 2010 stand Katar zu Recht in der Kritik unter anderem wegen der beunruhigenden Menschenrechtssituation. Diese Erfahrung zeigt jedoch, dass eine Sportgroßveranstaltung auch zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation führen kann, aber nur, wenn wir als internationale Gemeinschaft und als Fans bei Menschenrechtsverletzungen nicht wegschauen. Es bleiben aber noch vier Jahre bis zum Anpfiff in Katar: wir müssen bis dahin konstruktiv mit der katarischen Regierung arbeiten und nicht nachlassen. Die Verbesserungen für die Arbeiter, die auf WM-Baustellen arbeiten, müssen ausnahmslos für alle Arbeiter im Land gelten, und die bestehenden Menschenrechtsverletzungen darüber hinaus müssen angegangen werden, sei es bei der mangelhaften Pressefreiheit oder bei den Arbeitsbedingungen für die meist weiblichen Hausangestellten.“

2018-11-23T10:43:43+00:0021. November 2018|Pressemitteilung|