Am Mittwoch verhandelte der Sportausschuss des Deutschen Bundestages in einer kontroversen Debatte, wie Doping-Opfer der ehemaligen DDR auf Grundlage des Zweiten Doping-Opfer-Hilfegesetzes entschädigt werden. Die sportpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Britta Dassler, erklärt dazu:

„Die neu entfachte Debatte um eine enger gefasste Definition des Begriffs „Doping-Opfer“ ist richtig und wichtig. Die schwammigen Formulierungen und zum Teil unklaren Voraussetzungen für eine Anspruchsberechtigung auf Grundlage des Zweiten Doping-Opfer-Hilfegesetzes öffnen dem Missbrauch von Steuergeldern Tür und Tor. Das Bundesverwaltungsamt muss insbesondere bei Grenzfällen genauer prüfen. Nur durch eine klarere Trennlinie zwischen Doping-Opfern und Doping-Tätern können wir sicherstellen, dass die Gelder aus dem Doping-Opfer-Hilfefond den tatsächlich Geschädigten zugute kommen. Dazu brauchen wir wissenschaftlich unabhängige Forschung für dieses wichtige Thema.“