Erlangen – vermeidbare Bürokratie erschwere die ehrenamtliche Arbeit in Sportvereinen. Zu dieser Einschätzung kommen die Sportverbandsvorstände Matthias Thurek (Turnerbund 1888 Erlangen e.V.) und Peter Scholten (SpVgg 1904 Erlangen e.V.) während eines Gesprächstermins mit der Erlanger Bundestagsabgeordneten und Sprecherin der FDP-Fraktion für Sportpolitik, Britta Dassler.

„Sportverbände sind und bleiben wichtige Träger der Gesellschaft. Es ist wichtig, die Begeisterungsfähigkeit junger Menschen nicht durch immer komplexer werdende Rahmenbedingungen für die Vereinsverwaltung auszubremsen“, ist Dassler überzeugt und regt an, die Chancen der Digitalisierung stärker zu nutzen. Ein kommunales Koordinierungszentrum könne außerdem die nicht personenbezogenen Verwaltungsaufgaben bündeln und bearbeiten. Dadurch bliebe den Sportvereinen wieder mehr Zeit, um sich der eigentlichen Vereinsarbeit zu widmen.

Dassler fordert: „Die ehrenamtliche Vereinsarbeit muss von überflüssiger Bürokratie entlastet werden. Gerade in kleinen und mittelgroßen Vereinen wird die immer zeitaufwendigere Verwaltung zu einem Hemmschuh bei der Vereinsarbeit.“ Der administrative, zeitliche und personelle Aufwand sei für viele engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger inzwischen abschreckend.