Belarus ist nicht weiter Ausrichter der Eishockey-WM in diesem Jahr.

Präsident Fasel und der Eishockey-Weltverband IIHF haben dem Druck aus internationaler Politik  stattgegeben und Weißrussland die Ausrichtung des diesjährigen Turniers entzogen. In Weißrussland ist die politische Lage unter dem umstrittenen Präsident Alexander Lukaschenko  nach wie vor angespannt, demokratische Werte werden mit Füßen getrennte, Menschenrechte ignoriert. 

Britta Dassler MdB, sportpolitische Sprecherin und Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion, sagt dazu:

„Das war die einzig legitime Entscheidung, die René Fasel und der Weltverband nach seinem umstrittenen Besuch in der vorigen Woche und aufgrund der aktuellen Situation in Weißrussland ziehen konnten.“ 

Lettland ist nun einziger Ausrichter der WM und benötigt jegliche Unterstützung, um den Sport um seiner selbst Willen gebührend in den Mittelpunkt zu stellen und die WM letztlich allein zu organisieren.

Britta Dassler weiter:

„Wir müssen konsequent weiter hinschauen und den Finger in die Wunde legen, ehe der Sport instrumentalisiert wird. Das heißt für mich, dass vor der Vergabe von Meisterschaften die menschenrechtspolitische Lage bei den Bewerberländern kritisch zu betrachten ist. René Fasel hat zwar spät, aber nicht zu spät die Notbremse gezogen.“