Dassler bei Podiumsdiskussion mit Reinhard Grindel

Dassler bei Podiumsdiskussion mit Reinhard Grindel

Staatsgarantie auf freie Berichterstattung muss eingehalten werden

Die Herzogenauracher FDP-Bundestagsabgeordnete und sportpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Britta Dassler traf sich vergangene Woche mit Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball Bundes (DFB) zu einer Podiumsdiskussion. Dabei wurde über die Verantwortung des Fußballs in einer globalisierten Welt gesprochen.

Moderator Philip Fabian, Redakteur im Ressort Politik bei BILD, befragte die beiden Diskutanten während der Veranstaltung insbesondere zu den Themen Vergabe und Durchführung der Fußballweltmeisterschaft (WM) in Russland und Katar. Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass auf den WM-Baustellen in Russland Zwangsarbeiter aus Nordkorea eingesetzt wurden. Für Katar, den WM-Gastgeber 2022, konnte in Bezug auf die Arbeitsituation der Arbeiter indes kein besseres Zeugnis ausgestellt werden.

Dassler kam zu dem Schluss, dass es schwierig werde, sollte die WM zukünftig ausschließlich an Staaten vergeben werden, die sich mustergültig an Menschenrechte halten. Das würde bedeuten, dass sich die WM immer zwischen Österreich und Norwegen bewegen würde. Man müsse stattdessen auf Dialog setzen, um menschenrechtliche Verbesserungen in den Gastgeberländern zu erreichen. „Wir brauchen weiterhin Dialog mit Russland. Wenn aber Staatsgarantien auf freie Berichterstattung wie im Fall Hajo Seppelt verletzt werden, geht das gar nicht“, ist Dassler überzeugt.

2018-05-22T15:39:49+00:00 22. Mai 2018|Pressemitteilung|