Düsseldorf hat den Zuschlag für die Austragung der Invictus Games 2022 bekommen. Das gab gestern Abend die Invictus Games Foundation, eine vom britischen Prinzen Harry gegründete Stiftung, bekannt. Düsseldorf setzte sich damit gegen das kanadische Victoria durch, welches sich ebenfalls um die Austragung der Spiele beworben hatte. Die Invictus Games sind paralympische Sportwettkämpfe für versehrte Soldatinnen und Soldaten, die 2014 zum ersten Mal in London ausgetragen wurden.

Britta Dassler, sportpolitische Sprecherin und Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion, sagt dazu:

„Ich freue mich, dass Deutschland den Zuschlag für die Austragung der Invictus Games 2022 bekommen hat. Damit setzen wir auf Initiative der Freien Demokraten einen weiteren Baustein der gesellschaftlichen Akzeptanz, auf den sich die Soldatinnen und Soldaten verlassen können. Es geht um die Wahrnehmung von Menschen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes für unser Land aufopfern, um unsere Freiheit zu verteidigen. Das Training für diese Spiele kann dabei helfen, in ein strukturiertes Leben mit körperlichen und seelischen Verletzungen zurückzufinden. Der Sport ist aus Sicht der Freien Demokraten genau das richtige Mittel, um die Soldatinnen und Soldaten bei sportlichen, internationalen Wettbewerben mit Spaß, Freude und Leistung in den Vordergrund zu stellen. Zugleich ist die Austragung der Invictus Games eine Empfehlung für die Olympischen Spiele 2032, die das Bundesland NRW gerne ausrichten möchte.“