Britta Dassler: Die Bundesregierung bleibt wichtige Antworten zum Gute-Kita-Gesetz schuldig

Die Bundesregierung drückt sich davor, klare Prioritäten im Gute-Kita-Gesetz zu setzen, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervorgeht.

Britta Dassler, Mitglied im Bildungsausschuss für die FDP-Bundestagsfraktion, erklärt dazu:

„Die Bundesregierung bleibt wichtige Antworten zum Gute-Kita-Gesetz schuldig. Einerseits kann jedes Bundesland selber Maßnahmen zur Qualitätssteigerung definieren, anderseits bleibt die Bundesregierung vage, wenn wir sie nach ihren angestrebten einheitlichen Qualitätsstandards fragen. Ich begrüße ausdrücklich das längst überfällige Engagement des Bundes in diesem Bereich. Aber ohne klare, überprüf- und vergleichbare Kriterien zur Qualität in der frühkindlichen Bildung und Betreuung kann man diesem Gesetz nicht zustimmen. Das bleibt eine Mogelpackung. Bei der gegenwärtigen Fassung des Gesetzes handelt es sich um ein Experiment auf Kosten unserer Kinder. Die Kluft in der Qualität der Kinderbetreuung zwischen den Ländern wird nur noch größer. Die Bundesregierung muss klare und richtige Prioritäten setzen, um gezielt in die Betreuungsqualität zu investieren.“

2018-11-07T15:39:51+00:0030. Oktober 2018|Pressemitteilung|