Die UEFA hat heute in Abstimmung mit den nationalen Vertretern der Mitgliedsverbände beschlossen, die EM auf 2021 zu verschieben.

Britta Dassler, sportpolitische Sprecherin und Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion sagt dazu:

„Es gilt nach wie vor für uns alle, die Pandemie mit allen Mitteln einzudämmen. So wie wir uns alle dem Ziel des Gesundheitsschutzes unterordnen müssen, so muss sich auch der Fußball unterordnen.

Die UEFA hat heute den vernünftigsten Entschluss in der aktuellen Situation getroffen und die EM auf 2021 verschoben. Eine Austragung der Europameisterschaft in diesem Jahr in zwölf Städten über den gesamten Kontinent würde ein erhöhtes Ausbreitungsrisiko des Virus mit sich bringen, weil große Fangruppen und Menschenmassen sich nicht nur rund um die Stadien aufhalten, sondern auch in kurzer Zeit in verschieden Städte quer über den Kontinent reisen.

Die Verschiebung der EM auf 2021 verschafft den nationalen Verbänden damit nicht nur Zeit, die Ligen und Pokalwettbewerbe womöglich bis Ende Juni zu Ende zu bringen. Sie nimmt den Verbänden auch einen immensen Druck, sodass es zu keinen Überschneidungen mit dem Spielbetrieb der nationalen Ligen und der EM kommt.

Freuen wir uns also auf eine EM im kommenden Jahr, zu der alle Nationalmannschaften unter gleichen Voraussetzungen antreten können.“